Das sind wir – Unsere Geschichte

 

1887

wurde das Unternehmen von Wilhelm Balduin Dahl (geb. 24. Februar 1860 in Wipperführt) gegründet. Er war verheiratet mit Helena Emma Homberg (geb. 2. August 1861 in Lindlar). Mit dem zur Hochzeit geschenkten Geld ging er zu Fuß nach Köln, wo der Kaufmann und Kappenmacher Wilhelm Dahl, auch als Kappen Dahl bekannt, Waren einkaufte. So grünwdete Wilhelm Dahl sein Geschäft. Er zog mit der Kiepe, die sich heute noch im Familienbesitz befindet, einem Rückentragekorb, über das Land und verkaufte an seine Kundschaft Hüte, Mützen, Kappen, Regenschirme, Wolle, Kraus-, Spiel- und Manufakturwaren. Zu dieser Zeit wohnte die Familie Dahl noch in einem eingeschossigen Haus, das heute nicht mehr besteht, im „Kuhlballech“ an der Einmündung der Bachstraße und Brennergasse in die Kamperstraße.

 

1904

errichteten die Eheleute Dahl einen Vorbau an das alte Haus und eröffneten dort das neue Geschäft, in dem sie das gesamte Warensortiment in einer repräsentativen Art dem Käufer anbieten konnten. Besonders stark besucht waren die sogenannten Weihnachtsausstellungen in der ersten Etage.

 

1929

starb Wilhelm Dahl und die Ehefrau Emma Dahl führte das Geschäft weiter, wobei sie hierbei von ihrer Tochter Gertrud (geb. am 1. Januar 1903) unterstützt wurde. Gertrud Dahl heiratete am 2. Februar 1928 den Landwirt Bruno Pfeifer (geb. 29. Juni 1902).

 

1941

übernahmen beide nach dem Tode der Mutter Emma Dahl das Geschäft. Bruno Pfeifer fuhr auch anfangs mit dem Fahrrad über die Dörfer und bot seine Waren aus dem Koffer seiner Kundschaft an.

 

1946/ 1947

wurde das Ladenlokal als Tauschzentrale genutzt. Die Eheleute Bruno und Gertrud Pfeifer hatten zwei Kinder: Elisabeth Pfeifer (geb. 19 November 1931) und Kurt Pfeifer (geb. 4 März 1939), wobei die Tochter auch den Beruf der Kauffrau erlernte und stets im Geschäft arbeitete.

 

1950er Jahren

erweiterte sie das Angebot um eine Tabakwarenabteilung und um eine Lotterie- und Lottoannahmestelle. Die Familie Pfeifer war zu der Zeit auch mit einem eigenen Stand auf verschiedenen Schützenfesten und Märkten vertreten.

 

1956

baute Bruno Pfeifer das Ladenlokal nach damaligen modernsten Gesichtspunkten um. So wurde eine neue Schaufensteranlage mit neuem Eingang errichtet.

 

1959

starb Bruno Pfeifer und das Geschäft wurde von Elisabeth Pfeifer und ihrer Mutter Gertrud weitergeführt.

 

1961

errichteten sie auch die Schaufensteranlage in der ersten Etage, die noch von Bruno Pfeifer geplant wurde.

 

1971

folgte ein weiterer Umbau: Die damalige Spielwarenabteilung kam in das Erdgeschoss, während die Lederwaren, Hüte und Schirme mit neuer Ladeneinrichtung in das Obergeschoss verlegt wurden. Die obere Etage wurde gleichzeitig umgestaltet. Kinderwagen und Hüte wurden jedoch in Mitte der 1970er Jahre aufgegeben, um dem wachsenden Spielwarensortiment Platz zu machen.

 

1974

verstarb Gertrud Pfeifer. Von diesem Tag an führte Ihre Tochter Elisabeth das Geschäft alleine weiter und es folgten weitere Umbauten.

 

1984

stand dann der nächste Umbau an. Im Untergeschoss wurde die Ladeneinrichtung erneuert und auch das Obergeschoss wurde diesmal überarbeitet, um noch mehr Angebotsfläche zu schaffen.

 

1994

übernahm Dominik Pfeifer zusammen mit seiner Frau Marlies Pfeifer das Geschäft von seiner Tante Elisabeth Pfeifer, die am 14. Mai 2000 verstarb und führt es seitdem in der vierten Generation weiter.

 

2008

Auch Dominik und Marlies Pfeifer erweiterten durch Umbauten stetig das Angebot, so kam  2008 die Deutsche Post AG mit einer Partnerfiliale hinzu, die somit durch das komplette Postangebot die Angebotspalette auf 170 qm bereichert. Im Spielwarenbereich gehört das Geschäft, unter anderem als „Idee + Spiel“ Fachgeschäft, zu einer der größten Fachhandelsgruppen für Freizeit, Hobby und Spiel an. Es wird das aktuelle Sortiment aller namhaften Spielzeughersteller geführt. Das Sortiment Lederwaren und Schirme wurde im Jahr 2000 aufgegeben, um dem immer weiter wachsendem Angebot an Spielwaren Rechnung zu tragen. Eine Schreibwarenabteilung rundet das Angebot ab. Sie deckt den Bedarf von Kindern und Schülern, sowie dem der Erwachsenen